Die Rein richtig reinigen nach dem Backen

Landschaftsillustration

Nach einem guten Auflauf oder Braten bleibt in der Rein oft mehr zurück, als einem lieb ist, vor allem an den Rändern, wo die Hitze am stärksten war. Wer gleich mit grobem Schwamm drüberfährt, kratzt schnell die Oberfläche an, ohne dass die Reste wirklich besser weggehen. Etwas Geduld bringt hier meistens ein besseres Ergebnis als pure Kraft.

Am einfachsten ist es, die Rein gleich nach dem Essen mit warmem Wasser zu befüllen, sodass die Reste in Ruhe aufweichen können, während man selbst noch am Tisch sitzt. Nach einer Weile lassen sich die meisten Verkrustungen mit einem weichen Schwamm mühelos lösen, ohne dass viel Kraft notwendig ist.

Hartnäckige Stellen vorsichtig behandeln

Bleiben trotz des Einweichens noch hartnäckige Stellen zurück, hilft ein kurzes, sanftes Aufkochen von etwas Wasser direkt in der Rein auf der Herdplatte, sofern sie dafür geeignet ist. Die Reste lösen sich dabei fast von selbst, und ein leichtes Nachwischen reicht danach völlig aus.

Scharfe Metallschwämme sollten möglichst vermieden werden, da sie die Oberfläche der Rein mit der Zeit aufrauen und künftig noch mehr zum Anhaften neigen lassen. Ein weicher Schwamm mit etwas mehr Geduld schont die Rein deutlich besser über die Jahre hinweg.

Gut abgetrocknet und trocken verstaut, bleibt eine Rein über viele Jahre ein verlässlicher Begleiter in der Küche, egal ob für den sonntäglichen Braten oder einen schnellen Auflauf unter der Woche. Die paar Minuten Geduld nach jedem Gebrauch zahlen sich bei jedem weiteren Einsatz wieder aus.

Emaillierte Reindln vertragen zudem keine allzu groben Reinigungsmittel, da die glatte Oberfläche sonst mit der Zeit stumpf werden kann. Eine Rein aus Metall ohne Emaille ist da etwas unempfindlicher, sollte aber trotzdem nicht mit scharfen Gegenständen bearbeitet werden. Wer beide Varianten im Haushalt hat, tut gut daran, sie unterschiedlich zu behandeln, statt bei der Reinigung immer denselben Ablauf zu verwenden.